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Kräutergeschenke für die kalte Jahreszeit

Gerade in der kalten Jahreszeit bekommen viele Menschen Erkältungen. Da ist ein nettes Geschenk aus der Kräuterküche genau richtig. Wir stellen eine Fichtenharzsalbe her zum Einreiben bei Husten und Erkältung sowie einen Hustentee, auch zum Gurgeln geeignet um eine eingefangene Erkältung auszubremsen. Wir bereiten ein Rosmarin-Fußbad gegen kalte Füße.
Die Geschenke können auch hübsch dekoriert und verpackt werden. Erfahren Sie außerdem nebenbei, welche weiteren Kräuter bei Schnupfen und Heiserkeit helfen. Für alle Infos gibt es natürlich auch Unterlagen für zu Hause.

Kosten: 20,00 €€ + ca. 15 € Materialkosten

Foto Dirk-Ingo-Franke – Lizenz CC BY-SA 3.0

Wir wünschen euch frohe Weihnachten…

…oder auch ein frohes Julfest, einen guten Rutsch und ein glückliches, erfolgreiches Jahr 2018. Wir wünschen euch, dass ihr mit den Dingen vorankommt, die ihr euch vorgenommen habt oder von denen ihr träumt. Die Rauhnächte, die jetzt beginnen und bis in den Januar gehen, sind eine gute Gelegenheit auch selbst etwas dazu zu tun.

Das ablaufende Jahr war für uns nicht immer ganz einfach, es gab viele Veränderungen in der Familie. Im Allgemeinen gab es energetisch eine große Unruhe und Vieles war einfach kompliziert und anstrengend. Das Vorwärtskommen war schwierig, da auch viele alte Dinge ans Licht kamen und abgearbeitet werden mussten. Wir wissen, dass das Jahr für viele von euch ebenfalls nicht einfach war und wünschen uns für alle ein fröhlicheres und leichteres 2018.

Mehr über das Julfest, die Rauhnächte und die jeweiligen Bräuche findet ihr hier. Feiert schön und denkt auch an die Wesen der Anderswelt. Die freuen sich auch, wenn sie mitmachen dürfen!

Bild von David Prasad – Lizenz CC BY-SA 2.0

Julfest (Weihnachten)

Das  Julfest ist eines der acht Feste des Jahreskreises. Es geht auf vorchristliche (also heidnische) Zeiten zurück. Sein Ursprung und die ursprünglichen Bräuche liegen im Dunkeln, da erste schriftliche Überlieferungen erst in christlicher Zeit auftauchen und möglicherweise schon vom christlichen Denken beeinflusst worden sind.

Das Julfest und somit auch Weihnachten, ist aus der Zusammenlegung verschiedener Feste entstanden. Die Germanen/Kelten feierten die Wintersonnenwende am 21. Dezember, die Römer hatten ein Neujahrsfest, an dem sie sich gegenseitig Geschenke machten. Später in christlicher Zeit (etwa ab dem 10. Jahrhundert) wurden diese Bräuche mit den kirchlichen Legende um die Geburt Christi verknüpft und auf den 25. Dezember gelegt. Hierdurch wurde der Bevölkerung ermöglicht, das gewohnte Fest weiterhin zu feiern, es wurde “nur” mit einer anderen Bedeutung versehen. (Natürlich behaupten Kreise, die der Kirche nahe stehen, in der Regel das Gegenteil. Die Kirche hat solche Umstände aber immer gerne genutzt, indem sie etwa auch Kirchen und Kapellen auf heidnische Kraftplätze gebaut hat. Aber das soll hier nicht weiter vertieft werden.)

Jedenfalls haben sich (wie bei anderen christlichen Festen auch) viele regionale, heidnische Bräuche erhalten. Von den Geschenken sprachen wir bereits, aber auch immergrüne Bäume oder Zweige ins Haus zu holen und zu schmücken, Festessen usw. zählen dazu. In skandinavischen Ländern bringt z.B. der Julbock die Geschenke auf seinem Rücken. Er wird mit den Ziegenböcken Tanngnjostr (Zähneknisterer) und Tanngrisnir (Zähneknirscher) gleichgesetzt, die den Wagen des Gottes Thor ziehen. Knecht Ruprecht, der heutzutage der Gehilfe des Weihnachtsmanns ist, lässt sich ebenfalls auf Thor (oder Wodan, wie er bei den Südgermanen hieß), zurückführen. Die Althochdeutsche Entsprechung für Ruprecht ist Hruodperaht, was “der Ruhmstrahlende” bedeuted und sich auf ihn bezieht. Auch die Julwichtel, die sich im skandinavischen Raum erhalten haben, waren früher einmal gute Hausgeister, die die Familie, den Hof und die Tiere schützten.

Das in der Prosa-Edda beschriebene Königsopfer, das das neue Jahr fruchtbar machen soll und im Wicca sehr wichtig ist, lässt sich in der Forschung jedenfalls nicht nachweisen und ist möglicherweise eine literarische Schöpfung.

Nichtsdestotrotz werden im neuheidnischen Julfest das Ende des alten Jahres mit der Wintersonnenwende und die Wiedergeburt des geopferten Gott des abnehmenden Jahres, bzw. der Tod des Stechpalmenkönigs und dessen Ablösung durch den Eichenkönig, dem Gott des zunehmenden Jahres, gefeiert. Es geht also letztlich um den Jahreskreislauf, das Wiedererstarken der Sonne und somit der Lichtkräfte, um die Hoffnung auf einen baldigen Frühling und auf neues Leben.

Auch die Vorstellung von den Rauhnächten gehört hierher. Wer mehr über die besonderen Energien und die damit verbundenen Rituale in der “Weihnachtszeit” erfahren will, kann hier weiterlesen.

Bild von Alice Popkorn – Lizenz CC BY 2.0

Das Geheimnis der Rauhnächte

In unserer heutigen Zeit sehnen sich wieder mehr Menschen danach, ihre Wurzeln zu finden und mehr im Einklang mit der Natur und den natürlichen Zyklen des Jahres zu leben. Somit bekommen alte Bräuche und Rituale, wie die zu den Rauhnächten, wieder Aufmerksamkeit und wollen in ihrer Bedeutung neu erfasst werden.

Den Auftakt zu den Rauhnächten bildet die Wintersonnenwende am 21. Dezember. Am Tag dieses letzten Jahreskreisfestes hat die Sonne ihren tiefsten Stand über dem Horizont erreicht. Dies ist auch der Tag des Jahres, an dem die Nacht im Verhältnis zum Tag am längsten ist. Das alte Jahr geht nun zu Ende – der Sonnenheld Mabon aus der keltischen Sage, der seit der Herbst-Tag-und-Nacht-Gleiche am 21. September immer schwächer geworden ist, stirbt an Samhain (31. Oktober, Halloween). Das Geheimnis der Rauhnächte weiterlesen

04. Dezember – Kräutergeschenke für die kalte Jahreszeit

04. Dezember von 15:00 -18:00 Uhr

Gerade in der kalten Jahreszeit bekommen viele Menschen Erkältungen. Da ist ein nettes Geschenk aus der Kräuterküche genau richtig. Wir stellen eine Fichtenharzsalbe her zum Einreiben bei Husten und Erkältung sowie einen Hustentee, auch zum Gurgeln geeignet um eine eingefangene Erkältung auszubremsen. Wir bereiten ein Rosmarin-Fußbad gegen kalte Füße.
Die Geschenke können auch hübsch dekoriert und verpackt werden. Erfahren Sie außerdem nebenbei, welche weiteren Kräuter bei Schnupfen und Heiserkeit helfen. Für alle Infos gibt es natürlich auch Unterlagen für zu Hause.

Kosten: 20,00 €€ + ca. 15 € Materialkosten

Info und Anmeldung per Mail: ed.eg1524660196ewnef1524660196le@ol1524660196lah1524660196
oder per Telefon: [eeb_content]09129 – 296 58 44 oder 0163/67 441 29[/eeb_content]
Veranstaltungsort: Hexenhaus, Am Bernlohe 177, 90530

Foto Dirk-Ingo-Franke – Lizenz CC BY-SA 3.0