Schlagwort-Archive: Naturwesen

Das Geheimnis der Rauhnächte

In unserer heutigen Zeit sehnen sich wieder mehr Menschen danach, ihre Wurzeln zu finden und mehr im Einklang mit der Natur und den natürlichen Zyklen des Jahres zu leben. Somit bekommen alte Bräuche und Rituale, wie die zu den Rauhnächten, wieder Aufmerksamkeit und wollen in ihrer Bedeutung neu erfasst werden.

Den Auftakt zu den Rauhnächten bildet die Wintersonnenwende am 21. Dezember. Am Tag dieses letzten Jahreskreisfestes hat die Sonne ihren tiefsten Stand über dem Horizont erreicht. Dies ist auch der Tag des Jahres, an dem die Nacht im Verhältnis zum Tag am längsten ist. Das alte Jahr geht nun zu Ende – der Sonnenheld Mabon aus der keltischen Sage, der seit der Herbst-Tag-und-Nacht-Gleiche am 21. September immer schwächer geworden ist, stirbt an Samhain (31. Oktober, Halloween). Das Geheimnis der Rauhnächte weiterlesen

Okzitanien – Tag 3 – ist schon spät…

Puh, wir sind heute weit gefahren, haben Sonne erwischt, sind gewandert, haben geschwitzt und sind erst kurz vor zehn Uhr im einem unglaublichen Unwetter heimgekommen. Jetzt wird erst mal gegessen. Den Artikel schreibe ich dann morgen…

Bonjour. Jetzt ist es morgen und ich erzähle euch von gestern. Wir haben es es tatsächlich geschafft, uns einen sonnigen Flecken rauszupicken. Wir nach Westen gefahren, Richtung Foix und dann weiter in ein kleines Dorf namens Arnave, wo es eine sehr schöne alte Kapelle gibt. Eine halbe Stunde Fußmarsch klang auch nicht schlimm, wir mussten dann aber feststellen, dass es permanent steil bergauf geht. War sehr anstrengend. Wir haben geschwitzt wie verrückt. Heike hat außerdem keine Socken dabei und läuft in offenen “Gesundheitsschlappen”. Die Kapelle ist dann aber auch wunderschön und einsam auf dem Berg gelegen. Okzitanien – Tag 3 – ist schon spät… weiterlesen

Vollmond

Rituale zum vollen Mond werden in der Regel gefeiert, bevor der Mond ganz voll ist und wieder abnimmt. In dieser Zeit hat der Mond seine größte Kraft. Eigentlich müsste man “die Mondin” sagen, weil dieser Himmelskörper in vielen Kulturen mit weiblichen Energien assoziiert wird. (In vielen neuheidnischen Gruppen ist das auch tatsächlich die offizielle Sprachregelung.) Es gibt eine Vielzahl von Mondgöttinen, wie die griechische Artemis und selbst die christliche Maria wird oft auf eine Mondsichel sitzend dargestellt. Vollmond weiterlesen

Die vier Himmelskönige – Schutz für den Meditationsraum

Die vier Himmelskönige, im Sanskrit Lokapalas (Die Beschützer der Welt) oder Caturmaharaja (Die vier großen Könige) genannt, wurden aus der hinduistischen Götterwelt in den esoterischen Buddhismus (Vajrayana) übernommen. Im buddhistischen Pantheon gehören sie zu den Himmelswesen (Devas). Man zählt sie zu den Dharmapalas, den Schützern der Lehre, oft auch einfach nur “Schützer” genannt, zu denen z.B. auch Mahakala gehört.

Die Lokapalas sind verantwortlich für die Bewachung des Weltenbergs Meru (Kailash) und der Himmelssphären. Sie werden als die Wächter der vier Himmelsrichtungen bezeichnet. Sie beherrschen die verborgenen (chtonischen) Erdkräfte und halten sie unter Kontrolle, sowohl im eigentlichen Sinn (Tibet ist ein erdbebengefährdetes Land) als auch im übertragenen Sinn, der Eindämmung störender Kräfte in unserem eigenen Inneren oder verborgenen, negativen Einflüssen von außen. In vielen buddhistischen Tempeln finden sich ihre Darstellungen im Eingangsbereich. Auch Meditationsräume können durch sie vor negativen Einflüssen geschützt werden. Wie das geht erkläre ich nach einer kurzen Vorstellung der Herren ;-)

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