Schlagwort-Archive: Geister

Ein Traum den ich neulich hatte…

Ich werde von jemandem tätowiert, im Schulterbereich rundrum. Das Bild stellt eine Szene wie einen Campus oder einen großen Innenhof dar – vielleicht mit Glasdach. Zentral steht dort ein Kunstwerk das wie ein einfacher Türrahmen aussieht – eigentlich wie vier Balken. Da tätowiert er gerade dran. Die schwarzen Linien sind fertig, er füllt die Flächen mit intensiven Grün- und Blautönen. Die Tätowierung soll fertig werden und dann irgendwo vorgeführt werden. Er erhofft sich dadurch Bewunderung und Anerkennung, wie bei einer Kunstausstellung.
Ich hab das Gefühl unter dem Tattoo durchsichtig zu werden und dahinter zu verschwinden. Im Schulterbereich sieht man fast nur noch das Tattoo, wie wenn man mit der Umgebung verschmilzt. Irgendwann sage ich “Nein” und will ihn nicht weiter machen lassen. Er kringelt mit der Tätowiernadel ein paar Leberflecke und Hautunreinheiten ein und meint, dass man die noch sieht und dass er weitermachen muss. Das Einkringeln tut weh, aber ich weigere mich trotzdem. Ein Traum den ich neulich hatte… weiterlesen

Schwarzmond

In den heutigen Mondkalendern wird diese Nacht als Neumond bezeichnet, aber ursprünglich war der neue Mond die erste sichtbare Mondsichel nach dem Schwarzmond. Das kann je nach nach den Umständen bis zu drei Nächten dauern, denn die Mondsichel kann auch schon vor der eigentlichen Schwarzmond-Nacht verschwinden. Hier ist also die eigene Beobachtung der Natur gefragt. Schwarzmond weiterlesen

Samhain (Halloween)

Samhain bedeutet “Ende des Sommers” und ist das irische Wort für November. Eine keltische Legende besagt, dass alles Getreide bis zu diesem Tag eingebracht werden muss, denn alles was dann noch auf den Feldern steht gehört Cailleach, der Kornhexe. Sie auch wurde durch das letzte Bündel Getreide verkörpert, das man rituell schnitt. Dieses Bündel wurde sorgfältig bis zur nächsten Aussaat aufbewahrt und sollte das Haus segnen. Samhain (Halloween) weiterlesen

Die vier Himmelskönige – Schutz für den Meditationsraum

Die vier Himmelskönige, im Sanskrit Lokapalas (Die Beschützer der Welt) oder Caturmaharaja (Die vier großen Könige) genannt, wurden aus der hinduistischen Götterwelt in den esoterischen Buddhismus (Vajrayana) übernommen. Im buddhistischen Pantheon gehören sie zu den Himmelswesen (Devas). Man zählt sie zu den Dharmapalas, den Schützern der Lehre, oft auch einfach nur “Schützer” genannt, zu denen z.B. auch Mahakala gehört.

Die Lokapalas sind verantwortlich für die Bewachung des Weltenbergs Meru (Kailash) und der Himmelssphären. Sie werden als die Wächter der vier Himmelsrichtungen bezeichnet. Sie beherrschen die verborgenen (chtonischen) Erdkräfte und halten sie unter Kontrolle, sowohl im eigentlichen Sinn (Tibet ist ein erdbebengefährdetes Land) als auch im übertragenen Sinn, der Eindämmung störender Kräfte in unserem eigenen Inneren oder verborgenen, negativen Einflüssen von außen. In vielen buddhistischen Tempeln finden sich ihre Darstellungen im Eingangsbereich. Auch Meditationsräume können durch sie vor negativen Einflüssen geschützt werden. Wie das geht erkläre ich nach einer kurzen Vorstellung der Herren ;-)

Die vier Himmelskönige – Schutz für den Meditationsraum weiterlesen