Schlagwort-Archive: Frankreich

Okzitanien – Nachlese

Nun sind wir wieder zu Hause. Wir sind gegen Mittag von Hounoux  losgefahren. Alle – wir, Rolf (unser Vermieter) und sein Hund Wally – waren etwas bedrückt beim Abschied. Wir sind nochmal nach Mirepoix gefahren und haben gefrühstückt, natürlich am Marktplatz. Das Wetter war kühl und bedeckt. Passend zur Stimmung.

Wir haben den Abstecher nach Fontfroide gemacht, den wir uns vorgenommen haben. Wir wollten die Besichtigung noch nachholen, die wir vor ein paar Tagen nicht mehr geschafft haben. Die Abtei ist wirklich sehr schön. Hier das Zentrum der Anlage: der Kreuzgang. Okzitanien – Nachlese weiterlesen

Okzitanien – letzter Tag

Hallo, wir melden uns heute Abend zum letzten Mal aus dem Languedoc. Morgen früh machen wir uns auf den Rückweg, wahrscheinlich mit einem Zwischenstopp, aber jetzt geht der Urlaub langsam zu Ende. Gefühlt für uns eigentlich recht abrupt, man merkt gar nicht, wir die Zeit vergeht. Zuerst hat man ja noch viele Tage vor sich, dann wird’s irgendwann mal hektisch und Sachen klappen nicht wie geplant, man ist also beschäftigt und plötzlich – bumms – letzter Tag. Entsprechend gedrückt ist auch die Stimmung, nicht schlecht, aber irgendwie wehmütig, wie jedes Jahr. Wer uns kennt, weiß wahrscheinlich, dass wir diese Gegend als unsere Heimat empfinden. Karmisches Zeug halt… Okzitanien – letzter Tag weiterlesen

Okzitanien – Tag 12 – Zum Meer

Dass wir gestern das Ausflugsboot verpasst haben, wurmt uns (und Hasi) heute so, dass wir noch mal zum Kanal fahren. Diesmal sind wir rechtzeitig dran und sind erstaunt über die Schlange am Landesteg. Das Boot wird fast voll. Wir bekommen noch einen guten Platz vorne im Bug. Dann geht’s los: Böötle fahren! Okzitanien – Tag 12 – Zum Meer weiterlesen

Okzitanien – Tag 11 – Am Canal du Midi

Heute wollen wir beide nicht auf irgendwelche Berge klettern. Wir beschließen eine längere Strecke am Canal du Midi entlangzufahren, damit wir ein Stückchen sehen, das wir noch nicht kennen. Und da ist es garantiert flach. Der Kanal ist eine Wasserstraße, die im 17. Jahrhundert gebaut wurde und Toulouse mit dem Mittelmeer verbindet. Für die damalige Zeit eine ungeheuere Ingenieurleistung. Heute wird die Wasserstraße fast nur noch touristisch genutzt. Im Prinzip ist es fast wie daheim am alten Ludwigskanal in Wendelstein – nur schöner. Wir fahren über Carcassone in ein kleines Städtchen direkt am Kanal mit einem größeren Hafen: Homps. Okzitanien – Tag 11 – Am Canal du Midi weiterlesen

Okzitanien – Tag 10 – Tauben, Bücher & Burgen (again)

Die Knie tun immer noch weh, deshalb setzen wir uns ins Auto und fahren nach Montolieu – dem Dorf der Bücher. Hier gibt es seit den 90er-Jahren eine Initiative, die die Buchmacherkunst und den Verkauf von antiquarischen Büchern fördert. Deshalb gibt es in diesem kleinen Nest ein halbes Dutzend Antiquariate. Die Bücher sind durchweg französisch, aber wir finden trotzdem fünf, die wir mitnehmen. Darunter zwei alte Ausgaben von Gérard de Sède zum Thema Rennes-le-Château. Aua! Sicherlich Schrott, wir müssen sie aber trotzdem kaufen, sowas kriegt man in Deutschland gar nicht.

Die Kirche ist auch überraschend schön, wenn auch etwas verfallen. Es muss sich hierbei um die zweitbreiteste Kirche Frankreichs nach Mirepoix handeln. Okzitanien – Tag 10 – Tauben, Bücher & Burgen (again) weiterlesen

Okzitanien – Tag 9 – Wahnsinn auf dem Bugarach

Heute ging es auf den Pech de Bugarach, dem mit 1230 m höchsten Berg der Corbières. Für viele Spirituelle ist er ein besonderer Kraftplatz. Er wird mit UFO-Sichtungen in Verbindung gebracht und wurde bekannt, als der angeblich einzig sichere Ort, als am 21.12.2012 die Welt untergehen sollte. Wir packen also wieder unser Werkzeug ein, werden es aber heute nicht brauchen.

Der Ort Bugarach ist heute ein kleines Nest mit alternativen Landwirten, ein paar von 2012 übriggebliebenen Hippies und den Alteingesessenen natürlich. Es gibt ein wenig Fremdenverkehr, aber wir fahren durch. Bis wir am Parkplatz im Nirgendwo aus dem Auto steigen, ist es schon später Nachmittag. Der Parkplatz ist überraschend voll. Okzitanien – Tag 9 – Wahnsinn auf dem Bugarach weiterlesen

Okzitanien – Tag 8 – Rutengehen auf der Puilaurens

Heute war das Wetter immer noch sehr bewölkt und der tolle Wind war wieder da. Nicht die besten Bedingungen, um auf einen Berg zu steigen, aber wir haben’s trotzdem gemacht. Wir haben heute eine andere eindrucksvolle Burgruine aus der Katharerzeit besucht: das Château de Puilaurens. Okzitanien – Tag 8 – Rutengehen auf der Puilaurens weiterlesen

Okzitanien – Tag 7 – Pizza!

Heute fahren wir in eine bekannte Gegend, Richtung Rennes-le-Château. Zuerst machen wir aber einen Halt in Alet-les-Bains. Eigentlich will Heike Wasserflaschen auffüllen, aber wir haben natürlich die Flaschen vergessen. Schade. Das Wasser, das man hier im Brunnenhaus kostenlos abfüllen kann, wird übrigens auch überregional verkauft. Okzitanien – Tag 7 – Pizza! weiterlesen

Okzitanien – Tag 6 – Lombrives: Zéro Points

So, da sind wir wieder. Gestern – Tag 5 – musste das Bloggen leider aus persönlichen Gründen ausfallen. Heute geht’s los mit einer Fahrt nach Mirepoix zum Markt. Leider haben wir beim Frühstück zu lange getrödelt und die meisten Händler sind schon am Einpacken. Gibt’s heute also wieder Oliven vom Carrefour-Supermarkt. Macht aber nichts, die sind besser als alles, was man bei uns bekommt. Vorgestern hab ich mich schon mit Bio-Dijonsenf eingedeckt. Das Einkaufen klappt also.

Leider ist das Wetter heute mies. Wir beschließen deshalb wieder Richtung Foix zu fahren und in Ussat-les-Bains die größte der Öffentlichkeit zugängliche Tropfsteinhöhle Europas zu besuchen. Ussat ist ebenfalls ein Badeort. Im obigen Bild sieht man die Ruine der alten Therme. Okzitanien – Tag 6 – Lombrives: Zéro Points weiterlesen

Okzitanien – Tag 4 – Roquefixade & Fontestorbes

Heute sind wir nach einer unruhigen Nacht wieder spät dran. Das Wetter ist immer noch schlecht, aber wenigstens trocken. Ich habe keine große Lust, eine längere Strecke zu fahren und so besuchen wir die Burgruine Roquefixade, ebenfalls eine ehemalige Katharerburg. Der Aufsteig ist steil, wie schon gestern, aber nicht so weit. Die Burg sitzt auf einer Felszinne über einem weiten Tal, wie man im obigen Bild sehen kann. Von den Mauern ist wenig übrig, man steht quasi auf mehreren grasbewachsenen Terassen ohne jede Absperrung. Es geht über 100 Meter in die Tiefe. Der einzige halbwegs erhaltene Teil ist der Burgfried. Okzitanien – Tag 4 – Roquefixade & Fontestorbes weiterlesen