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01. November – Die Heilkraft der Engel – Vortrag mit Meditation

01.November 2017 von 18:00 -20 Uhr 30

An diesem Abend bekommen Sie einen Einblick in die Arbeit mit den Engeln.
Wertvolle Tipps, wie Sie die Heilkraft der Engel für sich und für andere nutzen können um Heilung und Transformation in allen Lebensbereichen zu erfahren, werden u.a. Bestandteil dieses Vortrags sein.
Im Kontakt mit den Engeln können sich z.B. alte Verhaltensweisen viel schneller auflösen als üblich, Bitten erfüllen sich, es können Wunder oder sogar spontane Heilungen passieren.
Durch eine geführte Engel-Meditation und -Orakel wird der Kontakt zu den Engeln hergestellt für persönliche Botschaften und um die Heilenergie der Engel zu spüren.
Lassen Sie sich in die Welt der Engel entführen, erfahren Sie ihre heilsame Kraft und wie Sie diese im Alltag und in der Arbeit mit Klienten nutzen können.

Darüber hinaus informiere ich über die hierauf aufbauenden Seminare “Die Heilkraft der Engel” und “Engeltherapie – Heilbehandlungen mit der eigenen Heilenergie und mit höheren Engelenergien.”

Engelbild von Alice Popkorn – Lizenz CC BY 2.0

Isis – die Göttin des Karnevals

Die wenigsten Menschen wissen, woher eigentlich die Tradition unseres Karnevals kommt.  Inzwischen sind sich einige Forscher sicher: Sie ist wesentlich älter, als man vor einiger Zeit noch dachte. In der Stadt Köln wurde erstmals am 5. März 1341 das Wort “Fasteloved” erwähnt mit dem gleichzeitigen Verbot des “Mummenschanzes”…also vor ca. 700 Jahren!

Dabei geht der Karneval auf ca. 4000 Jahre zurück, nämlich in der Verehrung der ägyptischen Göttin Isis. Ihr Fest wurde am 5. März begangen und die Römer brachten sie vor ca. 2000 Jahren nach Köln an den Rhein, wobei es Prozessionen gab mit Narrenschiffen, Musik und Tanz.  Bei diesen feucht-fröhlichen Festen voller Erotik tanzten die Menschen früher um große Wagenschiffe, die man in der alten Heimat durch die Straßen zum Meer zog. Das lateinische Wort “carnavalis” bedeutet Wagenschiff – also kein Wunder, dass es hier einen Zusammenhang gibt zwischen dem Karneval und den Wagenschiffen, die heutzutage immer noch bei den Umzügen am Rhein und am Main durch die Straßen fahren! Isis galt u.a. als Göttin des Meeres, der Liebe, aber auch der Freude und entsprechend waren diese Wagenschiffe  ihr geweiht…

Die große Muttergöttin Isis wurde auch bei uns bis nach Christus leidenschaftlich verehrt,  so gab es früher Isis-Tempel in Maria Saal, Köln, Mainz und London. Der letzte Tempel in Ägypten auf der Insel Philae wurde ca. 500 n.Chr. geschlossen und nach und nach wurden ihre ehemaligen Kultstätten bei uns in Maria-Kirchen verwandelt. Dabei gilt unsere christliche Maria in der spirituellen Szene als Inkarnation der großen Göttin Isis – vieles spricht dafür, dass sie zumindest eine Priesterin aus dem Isis-Kult war, ebenso Maria Magdalena. So ist es nicht verwunderlich, dass Isis unter neuem Namen, nämlich Maria, wieder ihren Thron als Muttergöttin einnimmt!

Es gibt eine Isis-Ikonograpfie, “Isis mit dem Horusknaben”, das an spätere Darstellungen von “Maria mit dem Jesuskind” erinnert. Auch sogenannte “Schwarze Madonnen” (z.B. im südfranzösischen Saintes Maries de la Mer), regen zum Nachdenken an, ob das Schwarz ein Hinweis auf Isis sein könnte. Und wie bei Maria, baten die ägyptischen Mütter um ihren Segen für ihre Kinder! Das bedeutet, dass unser Marienkult wahrscheinlich seinen Ursprung aus dem Isis-Glauben hat.

In der heutigen Zeit wird Isis im spirituellen Umfeld verehrt als Magierin (Hohepriesterin, u.a. auch Tarot-Karte), Fruchtbarkeitsgöttin und als Göttin der Toten und als Mondgöttin mit der Mondsichel (auch Maria wird manchmal auf der Mondsichel dargestellt). Es gibt immer noch sehr viele Geheimnisse um die Riten des Isis-Kultes, einiges hat sich bei den Freimaurer-Logen fortgesetzt. Und damit die Frage, ob wir jemals den “Schleier der Isis” lüften werden…so wie es damals Helen Blavatski (Begründerin der theosophischen Gesellschaft) in ihrem Werk “Die entschleierte Isis” behauptet hat:  dass sie nämlich Zugang zu streng gehüteten Tempel-Geheimnissen durch einen koptischen Magier bekam!

Zum Abschluss sei eine rätselhafte Inschrift auf dem Sockel des Standbilds der Isis im Tempel von Sais erwähnt, die ein deutscher Ägyptologe übersetzt hat:

“ICH BIN ALLES, WAS NOCH NICHT GEWORDEN IST UND IST UND SEIN WIRD, UND MEIN GEWAND HAT NOCH KEIN STERBLICHER ABGESTREIFT”.

Die Suche nach der Matrix des Universums bleibt spannend!

Bild von  Ian Gampon – Lizenz CC BY 2.0

Maria Lichtmess – Das keltische Jahreskreisfest Imbolc

Das keltische Jahreskreisfest Imbolc, das am 1. und 2. Februar gefeiert wurde, hat in der heutigen Zeit auch seine christliche Entsprechung in Maria Lichtmess. Es ist zwar heutzutage mehr ein Nebenfest, aber in ländlichen Gegenden wurde es früher als besonderer Tag gefeiert. Der 2. Februar war bis 1912 in Bayern ein offizieller Feiertag,  denn die Bauern haben am nächsten Tag ihre Arbeit nach der Winterpause wieder aufgenommen. Lichtmess war auch als “Schlenkeltag” bekannt, d.h. an dem Tag haben die Mägde und Knechte ihren Dienstherren gewechselt.

An Maria Lichtmess werden immer noch traditionell weiße Kerzen in der Kirche geweiht, um damit Schutz und Segen ins Haus zu bringen.

Viele wissen nicht, dass das ursprüngliche Fest nicht christlichen Ursprungs ist, sondern ein Fest zu Ehren der keltischen Göttin Brigid. In Irland, in Kildare, hatte sie ein Heiligtum mit einem heiligen Feuer. Die Göttin Brigid stand oder steht für Licht und Feuer. Sie war als Behüterin der Dichter und Sänger sowie der Heiler und Druiden bekannt. Als Göttin der Flüsse und Bäche sind ihr viele Quellen geweiht. Am 1. Februar erweckte sie die erstarrte Erde zu neuem Leben  und die Menschen nahmen das als Anlass sie zu ehren. Erst später übernahmen mal wieder christliche Mönche die Geschichte und machten aus ihr eine christliche Heilige, eine Äbtissin, die angeblich im 5. Jahrhundert in einem irischen Kloster gelebt haben soll und Wunder bewirkt hat – die heilige Brigida.

An einem St.-Brigida-Tag werden Wasser, Brot und Salz gesegnet, auch das Vieh bekommt von den gesegneten Gaben. Heute wird die heilige Brigida nur noch in einzelnen Regionen in Deutschland verehrt (z.B. in Holzem bei Effelsberg, in Keldenich -Reliquie ist dort ausgestellt- oder Blumenthal).

Imbolc bedeutet “Im Bauch”, neues Leben wächst heran und es war früher ein Fest der Herden und Fruchtbarkeit. Es wird in der Nacht vom 1. auf den 2. Februar gefeiert und als Fest des Lichts weckt es die Freude auf den Frühling und das Erwachen. Es bringt uns wieder die Kraft der Hoffnung, denn die Dunkelheit ist schon fast überwunden und das Licht gewinnt an Kraft. Mit dieser Energie sollten wir wieder neue Kraft schöpfen, uns nicht durch negative Gedanken behindern, sondern neue Pläne für das kommende Jahr schmieden und seinen Träumen folgen!

Wir haben wieder Internet und Telefon

Vor ein paar Tagen ist das Tief Egon auch über Kleinschwarzenlohe hinweggebraust. Leider hat das ein Baum auf dem Nachbargrundstück nicht verkraftet und ist umgestürzt – Richtung unserer Terrasse. Es ist zwar kaum was passiert, aber unsere oberirdisch verlegte Telefonleitung hat dran glauben müssen.

Gestern ist jemand zum Messen der Leitung gekommen und musste unverrichteter Dinge wieder gehen – die Leitung war ja ab, da gab’s nichts mehr zu messen. Auf unsere Nachfrage bei der Hotline, wann denn jetzt ein Bautrupp kommen würde, hat man uns mit der Aussage beruhigt, dass das schon mal vier bis sechs Wochen dauern kann. Super. Heute morgen waren aber überraschenderweise zwei Leute da und haben mal eben die Leitung repariert, weil sie gerade zufällig in der Gegend waren…

Wir sind also wieder online und das Telefon funktioniert auch wieder. Anfragen, die aufgelaufen sind, beantworten wir so schnell wir können. Danke für euer Verständnis.

Die Sioux von Standing Rock brauchen deine Unterstützung

Seit Monaten protestieren amerikanische Ureinwohner gegen eine geplante Öl-Pipeline, die durch ihr Land gebaut werden soll. 3,7 Milliarden Dollar soll die halbfertige “Dakota Access Pipeline” einmal  kosten und täglich etwa eine halbe Millionen Tonnen Fracking-Öl aus den Ölfeldern nahe der kanadischen Grenze zu den Raffinerien der Ostküste transportieren.

Für die Sioux führt die Pipeline durch das Land ihrer Urahnen. Ihre heiligen Begräbnisstätten und kulturell wichtige Orte würden entweiht werden. Darüber hinaus bedeutet die Pipeline für die mehr als 8.000 Menschen im Dakota-Reservat auch eine Gefahr für ihr als heilig angesehenes Wasser. Vom Missouri, den die Pipeline nur wenige hundert Meter von ihrem Land entfernt kreuzt, bekommen die Einwohner ihr Trinkwasser. Sie fischen im Fluss und nutzen das Wasser zur Bewässerung. Leider zeigen die Erfahrungen mit anderen Pipelines, dass man jederzeit mit Lecks und Unfällen rechnen muss. Über die ganzen Länge der Pipeline ist hier die Wasserversorgung von etwa 17 Millionen Menschen betroffen. Die Sioux von Standing Rock brauchen deine Unterstützung weiterlesen

Das Geheimnis der Rauhnächte

In unserer heutigen Zeit sehnen sich wieder mehr Menschen danach, ihre Wurzeln zu finden und mehr im Einklang mit der Natur und den natürlichen Zyklen des Jahres zu leben. Somit bekommen alte Bräuche und Rituale, wie die zu den Rauhnächten, wieder Aufmerksamkeit und wollen in ihrer Bedeutung neu erfasst werden.

Den Auftakt zu den Rauhnächten bildet die Wintersonnenwende am 21. Dezember. Am Tag dieses letzten Jahreskreisfestes hat die Sonne ihren tiefsten Stand über dem Horizont erreicht. Dies ist auch der Tag des Jahres, an dem die Nacht im Verhältnis zum Tag am längsten ist. Das alte Jahr geht nun zu Ende – der Sonnenheld Mabon aus der keltischen Sage, der seit der Herbst-Tag-und-Nacht-Gleiche am 21. September immer schwächer geworden ist, stirbt an Samhain (31. Oktober, Halloween). Das Geheimnis der Rauhnächte weiterlesen

Okzitanien – Nachlese

Nun sind wir wieder zu Hause. Wir sind gegen Mittag von Hounoux  losgefahren. Alle – wir, Rolf (unser Vermieter) und sein Hund Wally – waren etwas bedrückt beim Abschied. Wir sind nochmal nach Mirepoix gefahren und haben gefrühstückt, natürlich am Marktplatz. Das Wetter war kühl und bedeckt. Passend zur Stimmung.

Wir haben den Abstecher nach Fontfroide gemacht, den wir uns vorgenommen haben. Wir wollten die Besichtigung noch nachholen, die wir vor ein paar Tagen nicht mehr geschafft haben. Die Abtei ist wirklich sehr schön. Hier das Zentrum der Anlage: der Kreuzgang. Okzitanien – Nachlese weiterlesen

Okzitanien – letzter Tag

Hallo, wir melden uns heute Abend zum letzten Mal aus dem Languedoc. Morgen früh machen wir uns auf den Rückweg, wahrscheinlich mit einem Zwischenstopp, aber jetzt geht der Urlaub langsam zu Ende. Gefühlt für uns eigentlich recht abrupt, man merkt gar nicht, wir die Zeit vergeht. Zuerst hat man ja noch viele Tage vor sich, dann wird’s irgendwann mal hektisch und Sachen klappen nicht wie geplant, man ist also beschäftigt und plötzlich – bumms – letzter Tag. Entsprechend gedrückt ist auch die Stimmung, nicht schlecht, aber irgendwie wehmütig, wie jedes Jahr. Wer uns kennt, weiß wahrscheinlich, dass wir diese Gegend als unsere Heimat empfinden. Karmisches Zeug halt… Okzitanien – letzter Tag weiterlesen

Okzitanien – Tag 12 – Zum Meer

Dass wir gestern das Ausflugsboot verpasst haben, wurmt uns (und Hasi) heute so, dass wir noch mal zum Kanal fahren. Diesmal sind wir rechtzeitig dran und sind erstaunt über die Schlange am Landesteg. Das Boot wird fast voll. Wir bekommen noch einen guten Platz vorne im Bug. Dann geht’s los: Böötle fahren! Okzitanien – Tag 12 – Zum Meer weiterlesen

Okzitanien – Tag 11 – Am Canal du Midi

Heute wollen wir beide nicht auf irgendwelche Berge klettern. Wir beschließen eine längere Strecke am Canal du Midi entlangzufahren, damit wir ein Stückchen sehen, das wir noch nicht kennen. Und da ist es garantiert flach. Der Kanal ist eine Wasserstraße, die im 17. Jahrhundert gebaut wurde und Toulouse mit dem Mittelmeer verbindet. Für die damalige Zeit eine ungeheuere Ingenieurleistung. Heute wird die Wasserstraße fast nur noch touristisch genutzt. Im Prinzip ist es fast wie daheim am alten Ludwigskanal in Wendelstein – nur schöner. Wir fahren über Carcassone in ein kleines Städtchen direkt am Kanal mit einem größeren Hafen: Homps. Okzitanien – Tag 11 – Am Canal du Midi weiterlesen