Alle Beiträge von Rainer Wehner

Okzitanien – Tag 7 – Pizza!

Heute fahren wir in eine bekannte Gegend, Richtung Rennes-le-Château. Zuerst machen wir aber einen Halt in Alet-les-Bains. Eigentlich will Heike Wasserflaschen auffüllen, aber wir haben natürlich die Flaschen vergessen. Schade. Das Wasser, das man hier im Brunnenhaus kostenlos abfüllen kann, wird übrigens auch überregional verkauft. Okzitanien – Tag 7 – Pizza! weiterlesen

Okzitanien – Tag 6 – Lombrives: Zéro Points

So, da sind wir wieder. Gestern – Tag 5 – musste das Bloggen leider aus persönlichen Gründen ausfallen. Heute geht’s los mit einer Fahrt nach Mirepoix zum Markt. Leider haben wir beim Frühstück zu lange getrödelt und die meisten Händler sind schon am Einpacken. Gibt’s heute also wieder Oliven vom Carrefour-Supermarkt. Macht aber nichts, die sind besser als alles, was man bei uns bekommt. Vorgestern hab ich mich schon mit Bio-Dijonsenf eingedeckt. Das Einkaufen klappt also.

Leider ist das Wetter heute mies. Wir beschließen deshalb wieder Richtung Foix zu fahren und in Ussat-les-Bains die größte der Öffentlichkeit zugängliche Tropfsteinhöhle Europas zu besuchen. Ussat ist ebenfalls ein Badeort. Im obigen Bild sieht man die Ruine der alten Therme. Okzitanien – Tag 6 – Lombrives: Zéro Points weiterlesen

Okzitanien – Tag 4 – Roquefixade & Fontestorbes

Heute sind wir nach einer unruhigen Nacht wieder spät dran. Das Wetter ist immer noch schlecht, aber wenigstens trocken. Ich habe keine große Lust, eine längere Strecke zu fahren und so besuchen wir die Burgruine Roquefixade, ebenfalls eine ehemalige Katharerburg. Der Aufsteig ist steil, wie schon gestern, aber nicht so weit. Die Burg sitzt auf einer Felszinne über einem weiten Tal, wie man im obigen Bild sehen kann. Von den Mauern ist wenig übrig, man steht quasi auf mehreren grasbewachsenen Terassen ohne jede Absperrung. Es geht über 100 Meter in die Tiefe. Der einzige halbwegs erhaltene Teil ist der Burgfried. Okzitanien – Tag 4 – Roquefixade & Fontestorbes weiterlesen

Okzitanien – Tag 3 – ist schon spät…

Puh, wir sind heute weit gefahren, haben Sonne erwischt, sind gewandert, haben geschwitzt und sind erst kurz vor zehn Uhr im einem unglaublichen Unwetter heimgekommen. Jetzt wird erst mal gegessen. Den Artikel schreibe ich dann morgen…

Bonjour. Jetzt ist es morgen und ich erzähle euch von gestern. Wir haben es es tatsächlich geschafft, uns einen sonnigen Flecken rauszupicken. Wir nach Westen gefahren, Richtung Foix und dann weiter in ein kleines Dorf namens Arnave, wo es eine sehr schöne alte Kapelle gibt. Eine halbe Stunde Fußmarsch klang auch nicht schlimm, wir mussten dann aber feststellen, dass es permanent steil bergauf geht. War sehr anstrengend. Wir haben geschwitzt wie verrückt. Heike hat außerdem keine Socken dabei und läuft in offenen “Gesundheitsschlappen”. Die Kapelle ist dann aber auch wunderschön und einsam auf dem Berg gelegen. Okzitanien – Tag 3 – ist schon spät… weiterlesen

Okzitanien – Tag 2 – Lagarde, Puivert

Hello again. Heute haben wir erst mal ausgeschlafen nach der langen Fahrt am Vortag. Der Flohmarkt vor unserem Fenster und die Traktor-Rundfahrten haben uns dabei nicht gestört. Wir sind spät aufgestanden und haben erst mal in Ruhe gefrühstückt. Heike wollte zuerst eigentlich nicht auf den Trödelmarkt, weil wir ja eh nichts finden, aber wir sind dann doch gegangen. Das ganze Dorf war voll mit Ständen und wir haben gekauft: eine Blauglasflasche für mein Labor, bunte Schnapsgläschen für die Krishnahasen, einen neuen Laserkristall für Heike (ihren alten hat sie irgendwo verschmissen), ein Azurit-Ei mit Messingständer auch für Heike und einen kleinen Buddha-Kopf aus Kunstholz zum Aufschrauben – zur Aufbewahrung für die nächsten Sariras (buddhistische Reliquien), die mir über den Weg laufen. Wahrlich nichts gefunden… Okzitanien – Tag 2 – Lagarde, Puivert weiterlesen

Okzitanien – Tag 1 – Mirepoix

Hallo und willkommen bei uns in Hounoux! Das ist unser erster live-Blogging-Versuch von unterwegs. Schwierigkeiten blieben (natürlich) nicht aus, aber wir versuchen, alles in den Griff zu kriegen und euch unsere Erlebnisse zu berichten.

Los ging’s mit Verspätung. Wir sind erst um Mitternacht aus der Einfahrt gerollt. Die Fahrtdauer wurde vom Navi mit 11,5 Stunden berechnet, gebraucht haben wir gut 14. Wir mussten nämlich unterwegs feststellen, dass in Frankreich die Ferien zu Ende gehen und somit die Autobahnen mit Heimfahrern verstopft sind. Hätte man vorher wissen können, da wir aber Nachts gefahren sind, hat sich alles noch im Rahmen gehalten.

Wir sind durchgefahren, haben eine schöne Dämmerung auf einem Autobahn-Parkplatz erlebt und um etwa 9 Uhr eine kurze Frühstückspause gemacht. Es gab Croissant und Kaffee – Heike war schon glücklich. Okzitanien – Tag 1 – Mirepoix weiterlesen

Leben wie die Göttin in Frankreich

Es gibt in Südfrankreich eine unsichtbare Grenze. Nördlich davon ist das “normale” Frankreich. Du fährst auf einer langweiligen Autobahn nach Süden und plötzlich, zwischen zwei Kilometersteinen, weißt du: Jetzt bist du im Languedoc. Und speziell für Heike und mich heißt das: Jetzt sind wir wieder zu Hause!

Das Mystische ist hier mit den Händen zu greifen. Von dieser Mystik – den Legenden, Kraftorten und Rätseln möchte ich hier ein wenig erzählen. Leben wie die Göttin in Frankreich weiterlesen

Ein Traum den ich neulich hatte…

Ich werde von jemandem tätowiert, im Schulterbereich rundrum. Das Bild stellt eine Szene wie einen Campus oder einen großen Innenhof dar – vielleicht mit Glasdach. Zentral steht dort ein Kunstwerk das wie ein einfacher Türrahmen aussieht – eigentlich wie vier Balken. Da tätowiert er gerade dran. Die schwarzen Linien sind fertig, er füllt die Flächen mit intensiven Grün- und Blautönen. Die Tätowierung soll fertig werden und dann irgendwo vorgeführt werden. Er erhofft sich dadurch Bewunderung und Anerkennung, wie bei einer Kunstausstellung.
Ich hab das Gefühl unter dem Tattoo durchsichtig zu werden und dahinter zu verschwinden. Im Schulterbereich sieht man fast nur noch das Tattoo, wie wenn man mit der Umgebung verschmilzt. Irgendwann sage ich “Nein” und will ihn nicht weiter machen lassen. Er kringelt mit der Tätowiernadel ein paar Leberflecke und Hautunreinheiten ein und meint, dass man die noch sieht und dass er weitermachen muss. Das Einkringeln tut weh, aber ich weigere mich trotzdem. Ein Traum den ich neulich hatte… weiterlesen

Vollmond

Rituale zum vollen Mond werden in der Regel gefeiert, bevor der Mond ganz voll ist und wieder abnimmt. In dieser Zeit hat der Mond seine größte Kraft. Eigentlich müsste man “die Mondin” sagen, weil dieser Himmelskörper in vielen Kulturen mit weiblichen Energien assoziiert wird. (In vielen neuheidnischen Gruppen ist das auch tatsächlich die offizielle Sprachregelung.) Es gibt eine Vielzahl von Mondgöttinen, wie die griechische Artemis und selbst die christliche Maria wird oft auf eine Mondsichel sitzend dargestellt. Vollmond weiterlesen

Schwarzmond

In den heutigen Mondkalendern wird diese Nacht als Neumond bezeichnet, aber ursprünglich war der neue Mond die erste sichtbare Mondsichel nach dem Schwarzmond. Das kann je nach nach den Umständen bis zu drei Nächten dauern, denn die Mondsichel kann auch schon vor der eigentlichen Schwarzmond-Nacht verschwinden. Hier ist also die eigene Beobachtung der Natur gefragt. Schwarzmond weiterlesen