Alle Beiträge von Rainer Wehner

Ein kleines Sternschnuppen-Ritual – wünsch dir was

Jeder weiß, dass man sich etwas wünschen darf, wenn man eine Sternschnuppe sieht. Man darf aber niemandem seinen Wunsch erzählen. Hier findest du ein einfaches Sternschnuppen-Ritual und das Wichtigste zur Beobachtung dieser Himmelsphänomene. So hast du gute Chancen, deinem Glück etwas auf die Sprünge zu helfen.

Woher der Glaube an Sternschnuppen stammt, ist unbekannt. Es gibt aber viele Himmelsphänomene, denen eine feinstoffliche (von mir aus auch “übernatürliche”) Wirkung zugeschrieben wird. Man denke an die Astrologie oder die Bedeutung des Mondes in der Magie.

Es ist aber schon ein recht besonderes Ereignis, wenn man unvorbereitet nachts in den Himmel schaut und in dem Moment zieht eine große Sternschnuppe vorbei. Falls dir das passiert, freue dich darüber und wünsch dir einfach was. Ich habe das bisher nur einmal selbst erlebt und das war ein richtiges Glücksgefühl.

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Wir wünschen euch frohe Weihnachten…

…oder auch ein frohes Julfest, einen guten Rutsch und ein glückliches, erfolgreiches Jahr 2018. Wir wünschen euch, dass ihr mit den Dingen vorankommt, die ihr euch vorgenommen habt oder von denen ihr träumt. Die Rauhnächte, die jetzt beginnen und bis in den Januar gehen, sind eine gute Gelegenheit auch selbst etwas dazu zu tun.

Das ablaufende Jahr war für uns nicht immer ganz einfach, es gab viele Veränderungen in der Familie. Im Allgemeinen gab es energetisch eine große Unruhe und Vieles war einfach kompliziert und anstrengend. Das Vorwärtskommen war schwierig, da auch viele alte Dinge ans Licht kamen und abgearbeitet werden mussten. Wir wissen, dass das Jahr für viele von euch ebenfalls nicht einfach war und wünschen uns für alle ein fröhlicheres und leichteres 2018.

Mehr über das Julfest, die Rauhnächte und die jeweiligen Bräuche findet ihr hier. Feiert schön und denkt auch an die Wesen der Anderswelt. Die freuen sich auch, wenn sie mitmachen dürfen!

Bild von David Prasad – Lizenz CC BY-SA 2.0

Julfest (Weihnachten)

Das  Julfest ist eines der acht Feste des Jahreskreises. Es geht auf vorchristliche (also heidnische) Zeiten zurück. Sein Ursprung und die ursprünglichen Bräuche liegen im Dunkeln, da erste schriftliche Überlieferungen erst in christlicher Zeit auftauchen und möglicherweise schon vom christlichen Denken beeinflusst worden sind.

Das Julfest und somit auch Weihnachten, ist aus der Zusammenlegung verschiedener Feste entstanden. Die Germanen/Kelten feierten die Wintersonnenwende am 21. Dezember, die Römer hatten ein Neujahrsfest, an dem sie sich gegenseitig Geschenke machten. Später in christlicher Zeit (etwa ab dem 10. Jahrhundert) wurden diese Bräuche mit den kirchlichen Legende um die Geburt Christi verknüpft und auf den 25. Dezember gelegt. Hierdurch wurde der Bevölkerung ermöglicht, das gewohnte Fest weiterhin zu feiern, es wurde “nur” mit einer anderen Bedeutung versehen. (Natürlich behaupten Kreise, die der Kirche nahe stehen, in der Regel das Gegenteil. Die Kirche hat solche Umstände aber immer gerne genutzt, indem sie etwa auch Kirchen und Kapellen auf heidnische Kraftplätze gebaut hat. Aber das soll hier nicht weiter vertieft werden.)

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Okzitanien – Nachlese

Nun sind wir wieder zu Hause. Wir sind gegen Mittag von Hounoux  losgefahren. Alle – wir, Rolf (unser Vermieter) und sein Hund Wally – waren etwas bedrückt beim Abschied. Wir sind nochmal nach Mirepoix gefahren und haben gefrühstückt, natürlich am Marktplatz. Das Wetter war kühl und bedeckt. Passend zur Stimmung.

Wir haben den Abstecher nach Fontfroide gemacht, den wir uns vorgenommen haben. Wir wollten die Besichtigung noch nachholen, die wir vor ein paar Tagen nicht mehr geschafft haben. Die Abtei ist wirklich sehr schön. Hier das Zentrum der Anlage: der Kreuzgang. Okzitanien – Nachlese weiterlesen

Okzitanien – letzter Tag

Hallo, wir melden uns heute Abend zum letzten Mal aus dem Languedoc. Morgen früh machen wir uns auf den Rückweg, wahrscheinlich mit einem Zwischenstopp, aber jetzt geht der Urlaub langsam zu Ende. Gefühlt für uns eigentlich recht abrupt, man merkt gar nicht, wir die Zeit vergeht. Zuerst hat man ja noch viele Tage vor sich, dann wird’s irgendwann mal hektisch und Sachen klappen nicht wie geplant, man ist also beschäftigt und plötzlich – bumms – letzter Tag. Entsprechend gedrückt ist auch die Stimmung, nicht schlecht, aber irgendwie wehmütig, wie jedes Jahr. Wer uns kennt, weiß wahrscheinlich, dass wir diese Gegend als unsere Heimat empfinden. Karmisches Zeug halt… Okzitanien – letzter Tag weiterlesen

Okzitanien – Tag 12 – Zum Meer

Dass wir gestern das Ausflugsboot verpasst haben, wurmt uns (und Hasi) heute so, dass wir noch mal zum Kanal fahren. Diesmal sind wir rechtzeitig dran und sind erstaunt über die Schlange am Landesteg. Das Boot wird fast voll. Wir bekommen noch einen guten Platz vorne im Bug. Dann geht’s los: Böötle fahren! Okzitanien – Tag 12 – Zum Meer weiterlesen

Okzitanien – Tag 11 – Am Canal du Midi

Heute wollen wir beide nicht auf irgendwelche Berge klettern. Wir beschließen eine längere Strecke am Canal du Midi entlangzufahren, damit wir ein Stückchen sehen, das wir noch nicht kennen. Und da ist es garantiert flach. Der Kanal ist eine Wasserstraße, die im 17. Jahrhundert gebaut wurde und Toulouse mit dem Mittelmeer verbindet. Für die damalige Zeit eine ungeheuere Ingenieurleistung. Heute wird die Wasserstraße fast nur noch touristisch genutzt. Im Prinzip ist es fast wie daheim am alten Ludwigskanal in Wendelstein – nur schöner. Wir fahren über Carcassone in ein kleines Städtchen direkt am Kanal mit einem größeren Hafen: Homps. Okzitanien – Tag 11 – Am Canal du Midi weiterlesen

Okzitanien – Tag 10 – Tauben, Bücher & Burgen (again)

Die Knie tun immer noch weh, deshalb setzen wir uns ins Auto und fahren nach Montolieu – dem Dorf der Bücher. Hier gibt es seit den 90er-Jahren eine Initiative, die die Buchmacherkunst und den Verkauf von antiquarischen Büchern fördert. Deshalb gibt es in diesem kleinen Nest ein halbes Dutzend Antiquariate. Die Bücher sind durchweg französisch, aber wir finden trotzdem fünf, die wir mitnehmen. Darunter zwei alte Ausgaben von Gérard de Sède zum Thema Rennes-le-Château. Aua! Sicherlich Schrott, wir müssen sie aber trotzdem kaufen, sowas kriegt man in Deutschland gar nicht.

Die Kirche ist auch überraschend schön, wenn auch etwas verfallen. Es muss sich hierbei um die zweitbreiteste Kirche Frankreichs nach Mirepoix handeln. Okzitanien – Tag 10 – Tauben, Bücher & Burgen (again) weiterlesen

Okzitanien – Tag 9 – Wahnsinn auf dem Bugarach

Heute ging es auf den Pech de Bugarach, dem mit 1230 m höchsten Berg der Corbières. Für viele Spirituelle ist er ein besonderer Kraftplatz. Er wird mit UFO-Sichtungen in Verbindung gebracht und wurde bekannt, als der angeblich einzig sichere Ort, als am 21.12.2012 die Welt untergehen sollte. Wir packen also wieder unser Werkzeug ein, werden es aber heute nicht brauchen.

Der Ort Bugarach ist heute ein kleines Nest mit alternativen Landwirten, ein paar von 2012 übriggebliebenen Hippies und den Alteingesessenen natürlich. Es gibt ein wenig Fremdenverkehr, aber wir fahren durch. Bis wir am Parkplatz im Nirgendwo aus dem Auto steigen, ist es schon später Nachmittag. Der Parkplatz ist überraschend voll. Okzitanien – Tag 9 – Wahnsinn auf dem Bugarach weiterlesen

Okzitanien – Tag 8 – Rutengehen auf der Puilaurens

Heute war das Wetter immer noch sehr bewölkt und der tolle Wind war wieder da. Nicht die besten Bedingungen, um auf einen Berg zu steigen, aber wir haben’s trotzdem gemacht. Wir haben heute eine andere eindrucksvolle Burgruine aus der Katharerzeit besucht: das Château de Puilaurens. Okzitanien – Tag 8 – Rutengehen auf der Puilaurens weiterlesen